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Ulrichsbrücke soll vorerst doch beleuchtet bleiben

15.09.2017 00:00, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gemeinderäte halten Beleuchtung in dunkler Jahreszeit für wichtig

KÖNGEN. Die historische Ulrichsbrücke zwischen Köngen und Wendlingen ist eigentlich ein Schmuckstück. Für die Instandhaltung der Brücke ist die Gemeinde Köngen zuständig. Und die hat seit Jahren ein Problem damit, dass Unbekannte unter grober Gewaltanwendung die Beleuchtung zerstören (wir berichteten). Vor einem halben Jahr erst ließ die Gemeinde die Beleuchtung reparieren, bereits einen Tag danach waren die Lampen wieder zerstört. Da es, wie die Verwaltung in Erfahrung brachte, für die Brücke keine Beleuchtungspflicht gibt, schlug Bürgermeister Otto Ruppaner in der Sitzung am Montag den Gemeinderäten vor, die Brücke nicht mehr zu beleuchten. „Sie liegt außerhalb der geschlossenen Ortschaft und es gibt für Radfahrer und Fußgänger mit der Römerbrücke eine Alternative“, sagte Hauptamtsleiter Gerald Stoll.

Indes, die Gemeinderäte mochten der Verwaltung nicht folgen. „Wir halten es doch für sinnvoll, die Brücke weiterhin zu beleuchten“, sagte der Fraktionschef der Freien Wähler, Günter Hoffelner. Er schlug vor, am Anfang und Ende der Brücke zwei hohe Masten aufzustellen, die die Brücke ausleuchten sollen. Ob dies bei der denkmalgeschützten Brücke überhaupt möglich ist, will die Verwaltung prüfen lassen. „Wir wollten schon einmal die Beleuchtung in den Boden einlassen, aber das Denkmalamt hatte Bedenken“, sagte Ruppaner.


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