Schwerpunkte

Wendlingen

Über Filmgeschichte

21.07.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

WENDLINGEN (pm). Bis 10. August sind in den Vitrinen im Wendlinger Rathaus Exponate zum Thema „Geschichte des privaten Films“ von Dr. Andreas Garitz ausgestellt. Im Laufe des 19. Jahrhunderts, insbesondere im wirtschaftlichen Aufschwung der Gründerzeit, fanden immer mehr Menschen Zugang zu wirtschaftlichem Wohlstand und gesellschaftlicher Anerkennung. In der Folge wurde der Geschichte des Privaten mehr Bedeutung zugemessen. Was vorher adeligen Kreisen vorbehalten war, fand nun breite Nachahmung im wachsenden bürgerlichen Umfeld: Der Einzelne begann, sich und den Kreis seiner Familie zu dokumentieren. Neu erfundene Medien wie die Fotografie (ab 1834) und die Filmtechnik (ab den 1890er-Jahren) unterstützten diese Entwicklung maßgeblich. Sie waren nicht nur Mittel einer neuen Kunstform, sondern etablierten auch eine ganz neue Kultur des privaten Erinnerns. Die Geschichte des privaten Filmens begann in den 20er-Jahren. Wirklich populär und für weite Kreise erschwinglich wurden Kameras und Projektoren aber erst gegen Ende der 30er-Jahre. Privates Fotografieren und Filmen war eine teure Angelegenheit. Dementsprechend blieben die Inhalte der Filme auf die wichtigsten Dinge beschränkt: die privaten Familienfeiern.

Zu dieser sehr interessanten Ausstellung in den Vitrinen ist die Bevölkerung eingeladen. Die Ausstellung ist zu den üblichen Öffnungszeiten (montags bis freitags von 8 bis 11.30 Uhr und donnerstags von 16 bis 18 Uhr) zu sehen.


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Mit PayPal bezahlen

1,20 €

einmalig

10-Tage-Angebot

  • 10 Tage alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch
  • Mit PayPal bezahlen

5,00 €

einmalig

Digitalabo

Jetzt neu - mit PayPal bezahlen!

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • jederzeit kündbar

22,50 €

pro Monat


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 57% des Artikels.

Es fehlen 43%



Wendlingen