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Trinkwasser in Weilheim

07.08.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

WEILHEIM. Bei einer Routinekontrolle wurde festgestellt, dass an einem Ablauf eines Trinkwasserhochbehälters im Landkreis Göppingen erhöhte Konzentrationen von Keimen auftraten. Der Trinkwasserbehälter mündet in einen nachgelagerten Behälter, der im Landkreis Esslingen die Stadt Weilheim an der Teck – mit Ausnahme des Stadtteils Hepsisau – versorgt. Seit Donnerstag müssen die Weilheimer daher ihr Trinkwasser abkochen.

Bei den nachgewiesenen Keimen (Escherichia coli, Enterokokken und coliforme Bakterien) handelt es sich in diesem Zusammenhang nicht um Krankheitserreger, sondern um Bakterien, die zur natürlichen Darmflora von Mensch und Tier gehören, die also jeder Mensch ohnehin massenhaft im Körper trägt und regelmäßig ausscheidet. Sie deuten allerdings schon in geringsten Spuren auf eine unerwünschte Verunreinigung des Trinkwassers hin. Es ist dann nicht mehr mit ausreichender Sicherheit gewährleistet, dass auf demselben Weg auch Spuren von Krankheitserregern (zum Beispiel Magen-Darm-Erkrankungen) übertragen werden. Das kann aus Vorsorgegründen nicht toleriert werden. Der Grenzwert liegt bei null in 100 Milliliter. Im Landkreis Esslingen sind außer Weilheim keine weiteren Städte oder Gemeinden betroffen. pm

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