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Wendlingen

Sohn gesteht Messerattacke auf Vater

05.05.2015 00:00, Von Philip Sandrock — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ein 21-Jähriger Wendlinger muss sich vor dem Stuttgarter Landgericht wegen versuchten Mordes verantworten

Dramatische Szenen müssen sich kurz vor Weihnachten bei einer Wendlinger Familie abgespielt haben: ein junger Mann soll mit einem Küchenmesser auf seinen schlafenden Vater eingestochen haben. Nun muss sich der 21-Jährige wegen versuchten Mordes vor Gericht verantworten. Es steht die Frage im Raum, ob er in die Psychiatrie kommt.

WENDLINGEN/STUTTGART. Wolfgang Hahn, der Vorsitzende der 9. Schwurgerichtskammer hatte noch nicht einmal dazu angesetzt, die Verhandlung zu eröffnen, da stellte der Verteidiger des Angeklagten bereits seinen ersten Antrag.

Noch bevor der Staatsanwalt seine Anklage verlesen konnte, wollte der Anwalt des 21-jährigen Wendlingers, dass die Öffentlichkeit vom Verfahren ausgeschlossen wird. Schließlich sei Gegenstand des Verfahrens die Unterbringung seines Mandanten in einem psychiatrischen Krankenhaus.

Nach kurzer Beratung lehnte die fünfköpfige Kammer den Antrag als unbegründet ab. Auch der zweite Versuch des Anwalts nach der Verlesung der Anklageschrift wurde vom Gericht zunächst zurückgestellt. Die Begründung des Verteidigers: sein Mandant könne in der Öffentlichkeit weder über sich noch über die Tat sprechen.


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