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„Sie freuen sich, dass ihnen jemand zuhört“

30.01.2013, Von Gaby Kiedaisch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Nachtwanderer-Projekt zeigt Wirkung: Weniger alkoholisierte Jugendliche und weniger Ärger wegen Lärm

Seit knapp eineinhalb Jahren sind sie auch in Köngen unterwegs. Am Wochenende suchen sie Jugendliche auf, die sich in ihrer Freizeit auf öffentlichen Plätzen oder Höfen treffen. Manchmal spielt Alkohol eine Rolle. Auch fühlen sich Anwohner durch den Lärm gestört. Umso mehr wollen die Nachtwanderer mit Jugendlichen ins Gespräch kommen, mit Erfolg, wie man in Köngen sieht.

Bis 1 Uhr, manchmal 1.30 Uhr, sind die Nachtwanderer auf ihren nächtlichen Touren unterwegs, um mit Jugendlichen ins Gespräch zu kommen. Vor dem Gemeinderat (Foto) stellten sie das Projekt jetzt erstmals vor. gki

KÖNGEN. Ihre Arbeit ist in der Bevölkerung anerkannt, es hat sich erwiesen, dass sie gebraucht werden. Und dennoch leisten sie ihre „Arbeit im Verborgenen“, so Bürgermeister Hans Weil in der Sitzung des Gemeinderats, und meint damit „während der Nachtstunden“, wenn die meisten zu Hause sind oder sich schon schlafen gelegt haben. Die sogenannten „Nachtwanderer“ waren in die Sitzung am Montag eingeladen, um von ihren Erfahrungen vor dem Gemeinderatsgremium zu berichten. 27 Mal waren sie in den letzten eineinviertel Jahren an den Wochenenden unterwegs.


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