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Sicherheit im Wald ist das A und O

27.01.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Große Nachfrage nach Motorsägenlehrgängen – Zwingend vorgeschrieben sind die Kurse für Leute, die Flächenlose aufarbeiten

KIRCHHEIM (tb). Jetzt hört man sie in den Wäldern wieder brummen: Motorsägen, mit deren Hilfe Holz aufgearbeitet wird. Wer Flächenlose ersteigert, sollte zu seiner eigenen Sicherheit eine Schulung absolviert haben, um mit den gefährlichen Maschinen richtig umgehen zu können.

„Es ist einfach ein Unterschied, ob ich shoppen gehe oder im Wald arbeite“, macht Felix Reining, Forstamtsleiter im Esslinger Landratsamt, deutlich. „Eine Motorsäge läuft mit hoher Geschwindigkeit, und der Wald ist einfach ein gefährlicher Arbeitsplatz“, gibt er zu bedenken. Nicht ohne Grund ereigneten sich im Forst immer wieder schwere Unfälle.

Kommunal- und Staatswald im Landkreis seien zertifiziert. Auditoren, die sicherstellten, dass Standards eingehalten werden, überprüften auch Leute, an die das Forstamt Holz verkaufe, so Reining. „Zwingend vorgeschrieben sind seit dieser Saison Motorsägenkurse für Leute, die Flächenlose aufarbeiten.“ Äste, Baumkronen und Teile des Stamms müssen in einem solchen „Schlag“ aufgesägt und aus dem Wald geholt werden. Für Polterholz, also langes Brennholz, das das ganze Jahr über entlang von Fahrwegen aufgearbeitet werden kann, wird ein Motorsägenkurs dagegen derzeit lediglich empfohlen.


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