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„Schämen müssen sich allein die Täter“

24.03.2010 00:00, Von Christa Ansel — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Missbrauchsvorwurf gegen ehemaligen Unterboihinger Pfarrer – Dekan Paul Magino geht mit dem Vorwurf an die Öffentlichkeit

Es sind schwere Vorwürfe, die Astrid Mayer gegen einen Pfarrer erhebt, der bis 1991 in der Katholischen Kirchengemeinde in Unterboihingen eingesetzt war und 2009 verstarb. Astrid Mayer spricht von Missbrauch, fühlt sich von der Kirche allein gelassen. Dekan Paul Magino, der mit Astrid Mayer gesprochen und an deren Ernsthaftigkeit keinen Zweifel hat, sucht zu diesem Vorgang die Öffentlichkeit.

WENDLINGEN. Astrid Mayer, die von 1971 bis 1978 mit ihrer Familie in Wendlingen gelebt hat, hat 2005 bei der Diözese Rottenburg den Missbrauch aus dem Jahr 1973 angezeigt. Als achtjähriges Mädchen sei sie bei der Vorbereitung auf die Erstkommunion vom damaligen Pfarrer missbraucht worden. Astrid Mayer spricht von Folter, von Vergewaltigung. Die Diözese hat den Vorgang geprüft, hat Recherchen angestellt und den Fall der Missbrauchs-Kommission vorgelegt. Diese hat eine weitere Behandlung angesichts „mangelnder Beweise“ unter dem Begriff der Unschuldsvermutung abgelehnt.


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