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Rückenwind für für fairen Handel in Kirchheim

22.04.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

KIRCHHEIM (pm). Bereits seit 2010 trägt die Stadt Kirchheim unter Teck die Auszeichnung „Fairtrade-Stadt“, die durch den gemeinnützigen Verein TransFair verliehen wird. Im Stadtgebiet engagieren sich Vertreter aus Bürgerschaft, Handel, Gastronomie sowie Politik und Verwaltung, um die Themen Nachhaltigkeit und fairer Handel in Kirchheim unter Teck voranzubringen.

Seit Montag, 19. April, gibt es im Eingangsbereich des Kirchheimer Rathauses (Marktstraße 14) einen sogenannten „Fair-o-maten“. Dabei handelt es sich um einen klimaneutralen Snack-Automaten, der mit Teilen aus alten, ausgedienten Automaten mittels „Upcycling“ wiederverwertet wurde. Er kann ohne Strom und Kühlung betrieben werden und ist somit CO2-neutral.

Die „Fashion Revolution“ ist eine internationale Kampagne gegen die Missstände in der Textilindustrie. Eine Woche lang erinnern Akteure auf der ganzen Welt an den Einsturz der Textilfabrik Rana Plaza, bei dem 2013 über tausend Menschen starben. Der Weltladen Kirchheim unter Teck (Dettinger Straße 37) und der Fair Concept Store ila ila (Marktstraße 49) kennen die Produzenten ihrer fair produzierten Mode ganz genau und beteiligen sich digital in den sozialen Medien und in den Schaufenstern mit #Imadeyourclothes an der Aktion. Zudem soll an der Schaufensterwand des Modegeschäfts „Tara-X Update Fashion“ (Max-Eyth-Straße 21) ab Freitag, 15.30 Uhr ein Graffiti erstellt werden, das die Themen Fairtrade und Nachhaltigkeit künstlerisch aufgreift.

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