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Riegel gegen Wuchermieten vorschieben

28.08.2018 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Markus Grübel (MdB) fordert massive Nachbesserungen beim Gesetzentwurf zur Dämpfung drohender Mietensteigerungen

ESSLINGEN (pm). Am Mittwoch wird der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Dämpfung drohender Mietensteigerungen ins Kabinett eingebracht. Dort wurde vereinbart, die Umlagefähigkeit von Modernisierungskosten auf die Mieter von elf auf acht Prozent zu reduzieren und eine maximale Erhöhung der Monatsmiete nach Modernisierung von drei Euro pro Quadratmeter innerhalb von sechs Jahren festzulegen, schreibt der Esslinger Bundestagsabgeordnete Markus Grübel in seiner Pressemitteilung. Aber nur dort, wo die Kappungsgrenze gelte. Da diese Maßnahmen für Markus Grübel nicht ausreichend sind, hat er sich gemeinsam mit seinen CDU-Landesgruppenkollegen Jung, Kaufmann, Maag und Throm an den für Wohnungsbaupolitik zuständigen Bundesinnenminister Horst Seehofer gewandt.

Dazu heißt es weiter in der Pressemitteilung: Das börsennotierte Unternehmen Vonovia SE ist mit über 390 000 Wohnungen die größte Wohnungsgesellschaft in Deutschland und besitzt auch in Esslingen viele Wohnungen. „Mich hat eine betagte Mieterin einer Wohnung in der Eisenbahnstaße verzweifelt darüber informiert, dass ihr nach der Modernisierungsmaßnahme durch die Vonovia SE eine Mieterhöhung von knapp 240 Euro angekündigt wurde.


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