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Wendlingen

Projekt „Natur nah dran“ geht weiter

09.11.2018 00:00, Von Gaby Kiedaisch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Weitere Flächen im Stadtgebiet werden für blühende Wiesen vorbereitet – Auch Streuobstwiesen sollen einbezogen werden

Offensichtlich sind Grünflächen nicht immer als solche erkennbar. Anders ist es nicht zu erklären, weshalb vereinzelt Autos darauf gesichtet wurden. Der selbst auserkorene Parkplatz ist dafür aber mitnichten geeignet. Stattdessen werden darauf mit großem Aufwand Magerwiesen im Stadtgebiet angelegt – sie sind Nahrungshabitate für Bienen und andere Insekten.

Das, was hier nach einer steinernen Wüste aussieht, ist ein vorbereitetes Beet für eine artenreiche Magerwiese. Fotos: Holzwarth
Das, was hier nach einer steinernen Wüste aussieht, ist ein vorbereitetes Beet für eine artenreiche Magerwiese. Fotos: Holzwarth

WENDLINGEN. Mittlerweile ist das Wissen um das Artensterben von Insekten in der Bevölkerung angekommen. Seit 1989 ist die Masse der Insekten um durchschnittlich 75 Prozent zurückgegangen, darunter sind viele verschiedene Bienenarten. Dagegen etwas unternehmen will das Projekt „Natur nah dran“, an dem die Stadt Wendlingen seit 2016 teilnimmt. Erklärtes Ziel ist, die biologische Vielfalt im Siedlungsraum zu fördern. Dabei gehen Nabu und das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft in Baden-Württemberg Hand in Hand. So unterstützt der Nabu die Kommunen bei der Umwandlung von bis zu fünf Flächen in artenreiche Blumenwiesen oder blühende Wildstaudensäume. Gefördert wird das Projekt durch das Umweltministerium sowie im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes. Bei dem kürzlichen Treffen von 20 Kommunen aus ganz Baden-Württemberg in Wendlingen (wir berichteten) wurden die ersten Kommunen des Projekts für ihren vorbildhaften Einsatz ausgezeichnet, darunter auch Wendlingen.


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