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Ötlingen erhält ein neues Quartier

23.10.2020 05:30, Von Andreas Volz — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Das Stuttgarter Büro „UTA“ gewinnt den städtebaulichen Wettbewerb für das Güterbahnhofsareal – Parkhaus statt Tiefgarage

KIRCHHEIM. In Ötlingen soll das ehemalige Güterbahnhofsgelände bebaut werden. Es geht darum, mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Eine Brachfläche in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof wird im Sinne der Innenverdichtung zu einem neuen Wohngebiet. Es wird Wohnraum geschaffen, der auch die Nachfrage nach preisgünstigem Wohnen bedienen soll. Und schließlich will die Stadt Kirchheim auch die Gegend rund um die Reutlinger Straße aufwerten. Eine Gentrifizierung ist nicht mehr vorgesehen. Gedacht ist stattdessen an eine Durchmischung unterschiedlichster sozialer Milieus. Deswegen sind Mehrfamilienhäuser ebenso vorgesehen wie Einfamilienhäuser.

Letztere allerdings zollen der Idee des geringeren Flächenverbrauchs Tribut: Statt in die Breite dehnen sie sich in die Höhe aus – nach dem Prinzip des „Stadthauses“, wie es derzeit auch im Steingau-Quartier entsteht. So sieht es der frisch gekürte Siegerentwurf des städtebaulichen Wettbewerbs vor. Er stammt vom Stuttgarter Büro UTA – Architekten und Stadtplaner. Die Preisrichter haben lediglich ein Manko erkannt: „Die relativ geringe Anzahl an Wohneinheiten wird kritisch gesehen“, heißt es in der Beurteilung. Im Pressegespräch gibt Fachpreisrichterin Sibylle Käppel-Klieber dann bereits eine Richtung vor, wie sich das ausgleichen ließe: „Eine Erhöhung wäre denkbar.“


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