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Wendlingen

"Nur nicht auffallen und sich ruhig verhalten"

27.08.2005 00:00, Von Christa Ansel — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Horst Rödl erinnert sich an die Vertreibung aus der Egerländer Heimat im März 1946 und an den Neuanfang in Wendlingen

WENDLINGEN. Das Potsdamer Abkommen der Siegermächte des Zweiten Weltkriegs vom August 1945 besiegelte die Vertreibung der Deutschen aus dem Sudetenland. Horst Rödl, Vorsitzender der Egerländer Gmoi Wendlingen, war sieben Jahre alt, als die in diesem Abkommen beschlossene „humane Aussiedlung“ aus dem Egerland Wirklichkeit wurde. Als Tschechen, die Gewehre im Anschlag, im März 1946 in die Wohnung kamen und Horst Rödls Mutter, Großmutter und seine ältere Schwester aufforderten, in einer Stunde das Gepäck für die Aussiedlung zu packen, war der Bub einfach nur eingeschüchtert: nur nicht auffallen, sich ruhig verhalten. Ein Appell, den Egerländer Kinder und Jugendliche früh lernen mussten.


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