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Netzwerk von Hilfen für ein Leben in Würde

23.02.2008 00:00, Von Christa Ansel — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Heike Ott ist bei der Stadt Wendlingen für die Abteilung Soziales verantwortlich: Die Hemmschwelle in mein Büro ist größer als ich dachte

WENDLINGEN. Es gibt Ereignisse im Leben, die Menschen aus der Bahn werfen können. Niemand weiß dies besser als Heike Ott, die bei der Wendlinger Stadtverwaltung zuständig ist für alles im weiten Feld Soziales. Wer Menschen durch den Dschungel von Zuständigkeiten und Hilfen begleiten will, braucht vor allem Expertenwissen, Durchsetzungswillen, Verständnis und jede Menge Engagement. Wenn von Politikern immer wieder zentrale Beratungsstellen für Hilfesuchende gefordert werden, wird übersehen, dass es solche Stellen längst gibt. Leider wissen zu wenige davon. Und Heike Ott bedauert, dass die Hemmschwelle, sich in ihrem Büro Rat und Hilfe zu holen, noch immer zu groß ist. Je früher Menschen geholfen werden kann, weiß die junge Frau, desto schneller können Nöte überwunden werden. Also macht sie Menschen Mut, zu ihr zu kommen, sie auf mögliche Menschen in Not aufmerksam zu machen.


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