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„Nachhaltiges Handeln einfordern“

02.11.2018 00:00, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Markus Grübel besuchte Fabriken in Myanmar und Bangladesch – Flüchtlingscamps der Rohingya: „Katastrophale Zustände“

Seit April ist Markus Grübel, CDU-Bundestagsabgeordneter im Wahlkreis Esslingen, Religionsbeauftragter der Bundesregierung. Kürzlich bereiste er gemeinsam mit Mitgliedern des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Myanmar und Bangladesch.

Das Flüchtlingscamp Cox’s Bazar der Rohingya in Bangladesch: Die Regierung verbietet den Flüchtlingen, feste Unterkünfte zu errichten.
Das Flüchtlingscamp Cox’s Bazar der Rohingya in Bangladesch: Die Regierung verbietet den Flüchtlingen, feste Unterkünfte zu errichten.

Etwa 50 Jahre war Myanmar, in Deutschland auch unter der Bezeichnung Birma bekannt, eine Militärdiktatur. Menschenrechtsverstöße wie Zwangsarbeit, Zwangsräumung von Dörfern, Folter, Vergewaltigungen und Einsatz von Kindersoldaten waren damals an der Tagesordnung. Seit 2010 erlebt das Land einen rapiden Wandel: Die Wirtschaft wurde liberalisiert, politische Gefangene kamen frei. Unangenehm brachte sich das Land 2017 ins Gespräch, als hunderttausende Menschen der muslimischen Minderheit der Rohingya ins Nachbarland Bangladesch flohen. Sie gelten als staatenlos, sind in Myanmar nicht als einheimische Bevölkerungsgruppe anerkannt. Als im August 2017 eine bewaffnete Gruppe Rohingya mehrere Ziele in Myanmar angriff und die Armee von Myanmar aus zum Gegenschlag ausholte, begann eine Flüchtlingsbewegung, die sowohl Buddhisten als auch Rohingya betraf. Von ihnen hat sich mittlerweile fast eine Million nach Bangladesch in Sicherheit gebracht. Die Vereinten Nationen werfen Myanmar deswegen ethnische Säuberung vor.


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