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Nabu begrüßt neue Stabsstelle

14.06.2022 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Energiewende sei damit in den Regierungspräsidien angekommen.

Der Nabu begrüßt Stabsstellen, die für die Energiewende bei den Regierungspräsidien eingerichtet wurden: „Die ersten drei Monate der neu eingerichteten Stabsstellen für Energiewende zeigen bereits deutlich: Belange des Natur- und Artenschutzes sind nur ein Faktor unter vielen, die zu langen Genehmigungszeiträumen bei Projekten der Energiewende führen können. Es muss daher Schluss damit sein, den Rotmilan oder den Schwarzstorch zum Sündenbock für lange Genehmigungsverfahren zu machen“, sagt der Nabu-Landesvorsitzende Johannes Enssle. Damit bezieht er sich auf wiederholte Aussagen hochrangiger Vertreter der grün-schwarzen Landesregierung.

„Viel entscheidender ist, dass die Kommunen Flächen in ausreichendem Umfang verfügbar machen und die Genehmigungsbehörden kurze Reaktionsfristen einhalten.“ Auch die fehlende Digitalisierung in den Landratsämtern sei ein Hemmschuh. „Es ist ein Offenbarungseid für Baden-Württemberg, wenn im Land der Erfinderinnen und Tüftler die Digitalisierung der Verwaltung so schleppend vorangeht.“ pm

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