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Mit Kaffee 8000 Kleinbauern helfen

08.03.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Initiative „Fair Handeln“ traf sich mit einem Kaffeeerzeuger aus Peru

KÖNGEN (pm). Die peruanische Genossenschaft NorAndino vermarktet Kaffee, Kakao, Zuckerrohr und weitere landwirtschaftliche Produkte ihrer Genossenschaftsmitglieder. NorAndino ist mittlerweile die größte und wichtigste Genossenschaft Perus, ja sogar Lateinamerikas. Ihr Geschäftsführer Santiago Paz Lopez kam kürzlich zum jährlichen Austauschtreffen von Weltläden, die den sogenannten Pidecafé verkaufen. Der Hochlandkaffee aus der Sorte Arabica ist fair gehandelt und wird biologisch angebaut und zertifiziert. Die Genossenschaft bezahlt den Kaffeebauern den Betrag von 500 Soles pro Quintal, was 46 Kilogramm entspricht, während der Weltmarktpreis bei 270 Soles liegt.

Pidecafé steht für Programma Integral para el Desarrollo del Café (Programm zur Integrierten Entwicklung des Kaffeeanbaus). Das bedeutet, dass nicht nur der Kaffeeanbau verbessert werden soll, sondern das gesamte Umfeld und die Lebens- und Arbeitsbedingungen der beteiligten Kaffee-Kleinbauern und ihrer Familien. Weltläden und Gruppen unterstützen daher über den Kaffeeverkauf hinaus Gemüsegärten der Mütterclubs, Schulbibliotheken und den Bau von bisher mehr als 1000 Kochherden. Die Genossenschaft erwarb eine Kaffeeaufbereitungsanlage zum Reinigen, Sortieren und Verlesen der Kaffeebohnen.


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