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Minimaler Beitrag – maximale Schädigung

18.02.2013 00:00, Von Gaby Kiedaisch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Fischerverein Wendlingen hält Ausbau von kleinen Wasserkraftanlagen für ökologisch nicht vertretbar – auch nicht an der Lauter

Seit die Bundesregierung die Energiewende beschlossen hat, werden erneuerbare Energien allenthalben forciert. Dass aber nicht überall Ökostrom drin ist, wo Ökostrom auch draufsteht, das ist die Kehrseite dieser Medaille. Deshalb ist der Wendlinger Fischerverein mehr als skeptisch, wenn es um den möglichen Ausbau von Wasserkraftanlagen an der Lauter geht.

Die Stadt Wendlingen hat das Wasserrecht an der Lauter. Unser Bild zeigt das Wehr am alten Sportplatz.  gki
Die Stadt Wendlingen hat das Wasserrecht an der Lauter. Unser Bild zeigt das Wehr am alten Sportplatz. gki

WENDLINGEN. Nicht erst seit die Stadt Wendlingen angekündigt hat, dass sie bei der Energiewende eine aktivere Rolle einnehmen wolle, ist der Fischerverein besorgt. Ist doch dabei auch die Wasserkraft an der Lauter ins Visier genommen worden. Schon vor mehr als zwei Jahren hat der Verein nach Aufforderung der Stadt eindeutig Stellung zu einer privat geplanten Wasserkraftanlage am Sportplatzwehr bezogen und auf die negativen ökologischen Folgen für Gewässer und Fische hingewiesen. Wie man weiß, ist damals nichts daraus geworden, weil die Stadt Wendlingen und der Gemeinderat zu dem Schluss gekommen sind, wenn jemand die Lauter für die Wasserkraft nutzen wolle, dann könne dies nur in Eigenregie der Stadt sein. Daran hat sich bis heute nichts geändert.


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