Wendlingen

Mietpreisbremse statt Mietspiegel?

23.03.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(pm/sg). In einer Pressemitteilung hatte der Kirchheimer Landtagsabgeordnete Andreas Schwarz (Grüne) gelobt, dass das Land Baden-Württemberg die Einführung eines qualifizierten Mietpreisspiegels weiter fördere. Denn, so Schwarz, Mietspiegel sollten für mehr Fairness und Transparenz auf dem Wohnungsmarkt sorgen. Für die zweijährige Verlängerung des Förderprogramms, mit dem Kommunen unterstützt werden sollen, die einen Mietspiegel erstellen wollen, stehen 400 000 Euro zur Verfügung.

Dies forderte nun den Kirchheimer SPD-Landtagsabgeordneten Andreas Kenner ein wenig zum Widerspruch heraus. „Qualifizierte Mietspiegel, bei denen zur Ermittlung der Vergleichsmiete und der maximal zulässigen Mietsteigerung auf ein größeres Gebiet als bisher geschaut wird, tragen nur mittelfristig zur Dämpfung der steigenden Mieten bei“ schreibt Kenner in einer eigenen Pressemitteilung. Für eine schnellere Begrenzung der explodierenden Mieten hätte es die möglichst schnelle Einführung der Mietpreisbremse und stärkere Anstrengungen beim Bau von bezahlbarem Wohnraum gebraucht. Bei beiden Fragen hat sich die Landesregierung zu viel Zeit gelassen, kritisiert Andreas Kenner.


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