Wendlingen

Mehr Totholz für einen lebendigen Wald

13.12.2018, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Betriebsplan 2019 für den Wendlinger Wald sieht nur 300 Festmeter Holzeinschlag vor

Um den Betriebsplan 2019 für den Wendlinger Stadtwald ging es am Dienstagabend in der Sitzung des Ausschusses für Verwaltung, Bildung und Wirtschaftsförderung. Mit 300 Festmetern Holzeinschlag wird der Wald wesentlich weniger bewirtschaftet als in den vergangenen Jahren.

Auch die Reste dieser alten Buche gehören mit zum Totholzkonzept im Wendlinger Wald. Foto: Holzwarth
Auch die Reste dieser alten Buche gehören mit zum Totholzkonzept im Wendlinger Wald. Foto: Holzwarth

WENDLINGEN. Totholz, nein, diese Unordnung im Wald mag nicht jeder. Doch Totholz ist ein wichtiger Lebensraum für Pilze und Käfer. Auch Insekten, Säugetiere, Reptilien und Vögel. Es entstehen Lebensräume in der Rinde, im Holz, in den Baumhöhlen. 50 Festmeter sollen daher im kommenden Jahr als unverwertbares Holz im Wald verbleiben. Revierförster Albrecht Schöllkopf hat beispielsweise geplant, das Kronenholz der alten Eichen in der Abteilung „Katholischer Kopf“ auf der Fläche zu belassen.


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Jetzt direkt weiterlesen!

  • 14 Tage gratis alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch

0,00 €

Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel und das E-Paper lesen

1,20 €

6-Wochen-Angebot

  • 6 Wochen alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch

19,90 €

Digitalabo

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • monatlich kündbar

22,50 €


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 43% des Artikels.

Es fehlen 57%



Anzeige

Wendlingen