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Mehr Fußgänger und Radfahrer

16.01.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(pm). Die Corona-Krise hat das Mobilitätsverhalten im Jahr 2020 maßgeblich geprägt. Zu dieser Erkenntnis kam das Verkehrsministerium des Landes. Reisebeschränkungen, Kurzarbeit und Lockdowns hätten zur Folge gehabt, dass sich die Menschen mehr in der Nähe ihrer Wohnumgebung bewegen.

Gleichzeitig habe eine Veränderung bei der Wahl des Verkehrsmittels stattgefunden – insbesondere in der warmen Jahreszeit habe der Rad- und Fußverkehr stark zugenommen. „Es ist ein Lichtblick in der Krise, dass die Menschen mehr zu Fuß und mit dem Fahrrad unterwegs sind“, sagte Verkehrsminister Winfried Hermann.

Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage, die das Institut für angewandte Sozialwissenschaft (infas) im Auftrag des Verkehrsministeriums im Frühjahr und Herbst gemacht hat, zeigten: im Mai und Juni habe der Verkehrsaufwand, also die Zahl der pro Tag zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegten Kilometer in Baden-Württemberg um 73 Prozent beziehungsweise 33 Prozent gegenüber dem Vorjahr zugenommen. Die motorbetriebenen Verkehrsmittel verzeichneten einen scharfen Rückgang. Die oft geäußerte Vermutung, der private Pkw sei das Verkehrsmittel der Stunde, stimme nicht, so das Verkehrsministerium.


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