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Wendlingen

Maurer fordert Rücktritt von Innenminister Rech

05.11.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Stellvertretender Fraktionsvorsitzender beim Ortsverband

KIRCHHEIM (pm). Zu einer Matinee im Mehrgenerationenhaus „Linde“ konnte der Sprecher des Ortsverbandes Kirchheim, Günther Albrecht, den Bundestagsabgeordneten der Linken Uli Maurer begrüßen.

Maurer berichtete vom Besuch einer Firma, die vor Kurzem von einem „Investor“ übernommen wurde. Die Arbeiter bangten um ihre Arbeitsplätze. Es bestünde die Gefahr, dass der Investor diesen Kauf mit geliehenem Geld finanziert und die Rückzahlung dieses Kredites der übernommenen Firma aufbürden würde. Diese hätte keine andere Wahl, als Maschinen und Gebäude, die für eine ordnungsgemäße und gewinnbringende Produktion notwendig sind, zu verkaufen. Danach bliebe für den Restbestand des Unternehmens nur noch der Gang zum Konkursrichter und die Arbeitsplätze wären verloren.

Er erinnerte daran, dass für derartige Geschäfte unter der Schröder-Fischer-Koalition die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen worden waren. Die jetzt regierende Schwarz-Gelb-Koalition habe ihrerseits kein Interesse, daran eine Änderung herbeizuführen. Es sei jedoch einfach, die Investoren gesetzlich zu verpflichten, ihr Eigenkapital zu erhöhen und weniger Geld vom Kapitalmarkt zu holen. Noch besser sei es, so Maurer, den Arbeitnehmeranteil in den Aufsichtsräten zu erhöhen. Damit könne jede „Heuschrecke“ gestoppt werden.


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