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Marienkräuter haben Tradition

15.08.2015 00:00, Von Gaby Kiedaisch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Katholische Frauenbund in Unterboihingen pflegt den Brauch von geweihten Kräutersträußen an Mariä Himmelfahrt

Seit gut 20 Jahren lässt der Katholische Frauenbund in Unterboihingen den Brauch von geweihten Kräutersträußen aufleben. Jedes Jahr an Mariä Himmelfahrt, immer am 15. August, binden sie Sträuße mit Kräutern, Getreideähren und Blumen, die im Gottesdienst gesegnet werden. Dem Brauch nach soll es Unheil von Mensch und Tier abhalten.

Traudel Hoefer (links) mit Marianne Stang im Kräutergarten des ehemaligen Pfarrgartens am Wendlinger Stadtmuseum. Hier pflückt Traudel Hoefer ebenfalls Heilkräuter für die Sträuße.  gki
Traudel Hoefer (links) mit Marianne Stang im Kräutergarten des ehemaligen Pfarrgartens am Wendlinger Stadtmuseum. Hier pflückt Traudel Hoefer ebenfalls Heilkräuter für die Sträuße. gki

WENDLINGEN-UNTERBOIHINGEN. Wenn heute Nachmittag eine Schar von Frauen zum Binden von Kräutersträußen zusammenkommt, dann hat das in Unterboihingen eine jahrzehntelange Tradition. „Mindestens 20 Jahre“, sagt Marianne Stang, „ist es her, dass der Frauenbund den Brauch wieder aufleben lassen hat.“ Zwischenzeitlich sei der Brauch in Vergessenheit geraten, wogegen er früher zum regelmäßigen Ritual im Kalenderjahr der Bauersleute auch in Unterboihingen gehört habe. Damals brachte jeder seinen eigenen Kräuterstrauß in den Gottesdienst, der dann vom Pfarrer geweiht wurde.


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