Wendlingen

Letzte Ruhe unter dem Blätterdach

08.11.2019 05:30, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Serie Friedhöfe und Trauer: In Dettingen/Teck überlegt man, einen Teil des Waldes für Bestattungen freizugeben

Der Wald ist ein Sehnsuchtsort. Schon immer. Aber im Zeitalter des Dauerstresses und der Dauererreichbarkeit verbringen Menschen dort gerne ihre wenige Freizeit, um durchzuatmen. Und immer mehr Deutsche wollen im Wald auch ihre letzte Ruhe finden. In Dettingen/Teck überlegt man daher ernsthaft, einen Bestattungswald anzulegen.

Naturnahe Bestattungen – im Landkreis Esslingen könnten sie vielleicht bald möglich sein. Foto: Adobe Stock
Naturnahe Bestattungen – im Landkreis Esslingen könnten sie vielleicht bald möglich sein. Foto: Adobe Stock

DETTINGEN/TECK. Die Zeiten ändern sich. Die Friedhofskultur auch. Eine Umfrage, die die Stadt Wendlingen dieses Jahr auf dem E-Portal ihrer Homepage gemacht hatte, ergab: Die Mehrheit der Wendlinger wünschen sich eine Feuerbestattung mit Beisetzung der Urne in einem Gemeinschaftsfeld. Damit liegen die Wendlinger voll im Trend. Laut einer Umfrage der Verbraucherinitiative Aeternitas werden mehr als die Hälfte der Toten mittlerweile eingeäschert und in Urnen beigesetzt. Vor 20 Jahren wäre dies wohl undenkbar gewesen.


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