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„Lebensmitteleinfuhr muss kontrolliert werden“

12.02.2018 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der BUND will zwar auch den Schwarzwildbestand verkleinern, jedoch nicht um jeden Preis

(pm). „Die Afrikanische Schweinegrippe muss aufgehalten werden“, so Brigitte Dahlbender, Landesvorsitzende des BUND Baden-Württemberg in einer Pressemitteilung. „Um eine Ausbreitung der Seuche zu verhindern, ist es richtig, den Schwarzwildbestand zu reduzieren. Doch der BUND ist nicht mit allen Maßnahmen einverstanden“.

Sehr kritisch sieht die BUND-Landeschefin, dass die Schonzeit im März und April aufgehoben werden soll. „Die Einführung der Schonzeit im neuen Jagd- und Wildtiermanagement-Gesetz 2015 war ein großer Erfolg für den Naturschutz“, so Dahlbender. Die Jagdruhe sei vom Landesjagdverband und der CDU jedoch immer abgelehnt worden. „Nun wird die Afrikanische Schweinepest vorgeschoben, um die Schonzeit wieder abzuschaffen. Doch viele Tiere im Wald profitieren von ihr, nicht nur die Bachen und ihre Frischlinge. Auch Rehe brauchen die Ruhe. Viele Waldvögel haben im März und April Balz- und Brutzeit. Die Abschaffung der Schonzeit wird nicht weiterhelfen und anderen Tieren im Wald schaden.“


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