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Lebenskrise Mörikes: "Mehr zart als kräftig"

17.08.2007 00:00, Von Franz Träger — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Über Eduard Mörikes schreckliche Vikarszeit in Köngen und eine nicht erhöhrte Liebe

KÖNGEN. Den Pfarrherrn von Eduard Mörike in Köngen, Nathanael Gottlieb Renz, haben wir schon kennengelernt. Er hat für Mörike auch ein Vikarszeugnis angefertigt, das 1929 vom damaligen Köngener Pfarrer Eugen Stöffler veröffentlicht wurde. Wer spätere Bilder von Eduard Mörike kennt, wird sich über die Formulierung seine körperliche Konstitution ist mehr zart als kräftig wundern, kommt er uns in älteren Jahren doch etwas füllig vor.

Dass er sehr glückliche Geistesgaben und Anlagen, vorzugsweise für die Dichtkunst hatte, erstaunt uns nicht, denn schon in der Köngener Zeit sind einige seiner schönsten Gedichte (Um Mitternacht, Septembermorgen) entstanden. Aber auch Theologie und Seelsorge scheinen nicht zu kurz gekommen zu sein, denn er studiert fleißig, predigt gut und bemüht sich in seinem Vortrag, den er aus dem Gedächtnis hält, immer mehr sich der Fassungskraft des Landvolks anzupassen. Die Gemeinde ist mit ihm zufrieden. Also kein schlechtes Zeugnis für den Vikar.

nAuf eine unglückliche Liebe mit Herzweh reagiert


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