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Lebensfreude wiederentdecken

12.01.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(pm) Der aktuelle Lockdown macht es für viele alleinlebende Menschen nicht einfacher: Denn wer in einer Partnerschaft lebt oder regelmäßig mit anderen Menschen etwas unternimmt, fühlt sich weniger einsam. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa, die von der AOK Baden-Württemberg in Auftrag gegeben wurde.

44 Prozent der 18- bis 69-jährigen Baden-Württemberger gaben an, in den vergangenen fünf Jahren manchmal einsam gewesen zu sein. Unter den Alleinlebenden sind es sogar 61 Prozent. „Die Einsamkeit ist zu einem stillen Begleiter in unserer Gesellschaft geworden“, sagen Heike Kallfass und Janice Weber, Geschäftsführerinnen der AOK Neckar-Fils, übereinstimmend.

Insgesamt gesehen werde den Auswirkungen von Einsamkeit auf die Gesundheit der Menschen zu wenig Beachtung geschenkt. Aktuell leben laut Bevölkerungsstrukturdaten der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Baden-Württemberg mehr als zwei Millionen Menschen ganz allein – das ist fast jeder Fünfte. Von den rund 300 000 Haushalten, die seit 2009 neu gegründet wurden, sind laut GfK mehr als 200 000 Single-Haushalte. „Einsamkeit erhöht nachweislich das Risiko für chronischen Stress, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Depressionen sowie Demenz“, erläutert Heike Kallfass.


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