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Wendlingen

Lärmschutz an der A 8: Wieder einen Schritt weiter

27.04.2016 00:00, Von Sylvia Gielrichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gemeinderat ringt um Ausführung eines Bauwerks, dass die Köngener vor Lärm von der Autobahn schützt

KÖNGEN. Eine sehr engagierte Diskussion gab es am Montagabend in der Gemeinderatssitzung zum Thema Lärmschutz entlang der A 8. Dass die Köngener Bürger vor dem Lärm von der Autobahn geschützt werden sollen, ist unstrittig. In welcher Form dies geschehen kann und soll, darüber gab es recht unterschiedliche Ansichten.

Das Büro Metzger aus Kirchheim hatte verschiedene Wallvarianten geprüft. Die effektivste Maßnahme wäre hier eine vier Meter hohe Lärmschutzwand gewesen, die im Bereich der Autobahnbrücke über der B 313 hätte gebaut werden müssen. Die Zuständigkeit für den Bau liegt beim Bundesverkehrsministerium. Die Wand würde zudem größtenteils auf Wendlinger Gemarkung liegen. Da Köngen hier also keine Zuständigkeit hat, kann eine solche Wand nicht in die Planungen mit einbezogen werden.

Bliebe die Variante, entlang der A 8 eine Lärmschutzwand zu erstellen: Die Kosten dafür liegen bei sechs Millionen Euro, sind also für die Gemeinde nicht zu stemmen. Ein reiner Erdwall käme bei Erdmaterial der Qualität Z 1.1 (gilt als gering belastetes Material) auf 113 000 Euro. Allerdings wäre der Flächenverbrauch rund einen Hektar höher als bei Variante drei, die dann vorgestellt wurde.


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