Schwerpunkte

Wendlingen

Kreis in Geothermie führend

23.12.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Fachgerechte Ausführung der Bohrungen verhindert ein Risiko

(pm) Als Alternative zur Heizung mit Öl und Gas hat die oberflächennahe Geothermie besonders im Kreis Esslingen viele Anhänger gefunden. Karl Zimmermann, der sich von der ersten Stunde für die Wärme aus der Erde einsetzte, sorgt sich nach den Fehlbohrungen im badischen Staufen und in Schorndorf um die Akzeptanz der Kohlendioxid-armen Wärmegewinnung.

Die aktuellen Problemfälle hätten bei fachgerechter und vorsichtiger Bohrung verhindert werden können, ist sich Karl Zimmermann sicher. „Die Geothermie ist eine der cleversten Heizalternativen, die ich kenne“, so Zimmermann. „Es wäre fatal, wenn wir diese ressourcenschonende Energie wegen fehlerhafter Ausführung an zwei Orten nun nicht weiterverfolgten“, mahnt Zimmermann. Für ihn liegt der Schlüssel in einer guten Ausbildung, Zertifizierung und Überwachung der Bohr-Unternehmen. In Staufen und in Schorndorf habe man grundlegende Regeln missachtet und damit ein Aufquellen der unter der Stadt liegenden Gipsschichten ermöglicht. Trotzdem sei nicht jedes Absinken eines Gebäudes und jeder Riss in einer Hauswand auf eine Geothermiebohrung zurückzuführen, wie dies in Schorndorf auch festgestellt werden konnte. Man nehme häufig solche Bohrungen zum Anlass um Schäden am Gebäude zu reklamieren.


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Mit PayPal bezahlen

1,20 €

einmalig

10-Tage-Angebot

  • 10 Tage alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch
  • Mit PayPal bezahlen

5,00 €

einmalig

Digitalabo

Jetzt neu - mit PayPal bezahlen!

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • jederzeit kündbar

22,50 €

pro Monat


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 35% des Artikels.

Es fehlen 65%



Wendlingen

Weitere Nachrichten aus Wendlingen Alle Nachrichten aus Wendlingen