Wendlingen

Krebspest in Kirchheim

19.09.2019 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Jesinger Trinkbach sowie Lindach und Lauter betroffen

Info

Flusskrebse

Die Bestände an Flusskrebsen in Europa sind in den vergangenen Jahrzehnten massiv eingebrochen. Die größte Bedrohung für heimische Flusskrebse geht von invasiven gebietsfremden Flusskrebsarten aus Nordamerika, wie Signalkrebs oder Kamberkrebs, aus, welche der Mensch in die Gewässer eingebracht hat. Diese invasiven Arten breiten sich massiv aus und verdrängen auf Grund ihrer Größe, Aggressivität und ihrer höheren Fortpflanzungsrate die heimischen Arten. Zudem übertragen sie die Krebspest, gegen die sie selbst immun sind.
Das Regierungspräsidium Stuttgart lässt seit dem Jahr 2014 intensiv die Flusskrebsbestände im Regierungsbezirk erfassen und Schutzmaßnahmen entwickeln und dazu unter anderem die Bestände im Einzugsgebiet der Lindach stichprobenhaft erfassen.

KIRCHHEIM (la). Im Trinkbach auf Höhe des Kirchheimer Teilortes Jesingen wurde der Ausbruch der Krebspest festgestellt. Es sind bereits zahlreiche heimische Edelkrebse an der Seuche im Trinkbach gestorben. Eine Gefahr für Menschen und andere Tiere besteht nicht, aber es besteht dringender Handlungsbedarf zur Eindämmung der Tierseuche. Bei der Krebspest, einem Eipilz, handelt es sich um eine Tierseuche aus Nordamerika. Ausgehend vom Trinkbach stellt die Seuche eine Gefahr für das gesamte Einzugsgebiet der Lindach dar.


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