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Krebspest hat nun schon Holzmaden erreicht

05.08.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Für Tiere und Menschen gilt bis 31. Dezember ein Betretungsverbot für Trinkbach, Seebach und Zuflüsse

KIRCHHEIM. Die Krebspest im Trinkbach, über die schon mehrfach berichtet wurde, breitet sich weiter aus – auch der Seebach auf der Gemarkung Holzmaden ist nun betroffen, wie die Stadtverwaltung Kirchheim mitteilt.

Im Trinkbach auf Höhe des Kirchheimer Teilortes Jesingen wurde im vergangenen Sommer der Ausbruch der Krebspest festgestellt. Die Krebspest befällt die heimischen Edel- und Steinkrebse, die bei uns einen der europaweit bedeutendsten Bestände aufweisen. Ausgehend vom Trinkbach stellt die Krebspest, bei der es sich um einen Eipilz aus Nordamerika handelt, eine Gefahr für alle heimischen Krebse im gesamten Einzugsgebiet der Lindach dar. Die Krankheit ist für die Krebse zu 100 Prozent tödlich und kann zur Ausrottung des gesamten Bestandes führen.

Um die Ausbreitungsgefahr einzudämmen, wurden im Sommer 2019 und im Frühsommer 2020 insgesamt sieben sogenannte Krebssperren errichtet. Die Funktion der im Frühsommer errichteten Sperren konnte durch detaillierte Untersuchungen belegt werden.


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