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Krebspest breitet sich wieder aus

26.06.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Aktivitäten am und im Trinkbach bei Jesingen sind verboten

KIRCHHEIM (pm). Der Landkreis muss das Verbot zum Schutz wertvoller heimischer Krebsbestände im Trinkbach verlängern.

Im Trinkbach auf Höhe des Kirchheimer Teilortes Jesingen wurde erstmals im September 2019 der Ausbruch der Krebspest festgestellt. Bei der Krebspest, einem Eipilz, handelt es sich um eine eingeschleppte Tierseuche aus Nordamerika, die für die drei heimischen, selten gewordenen Flusskrebsarten Edelkrebs, Dohlenkrebs und Steinkrebs tödlich verläuft. Für andere Tiere und Menschen stellt die Krebspest keine Gefahr dar.

Um eine Verschleppung der Krebspest zu vermeiden und die noch vorhandenen Bestände der heimischen Edel- und Steinkrebse vor einer Infektion zu schützen, wurden seither umfangreiche Schutzmaßnahmen umgesetzt. Hierzu gehört eine Allgemeinverfügung, mit der der wasserrechtliche Gemeingebrauch bis 30. Juni dieses Jahres eingeschränkt wird. Die Schutzmaßnahmen waren zunächst erfolgreich. Eine Ausbreitung des Erregers aus dem Trinkbach in angrenzende Gewässer konnte über einige Monate hinweg nicht festgestellt werden. Allerdings flammte im Frühjahr dieses Jahres die Krebspest im unteren Trinkbach wieder auf. Die bei einer Kontrolle gefundenen infizierten und toten Krebse belegen, dass sich die Infektion im Gewässer weiter nach oben ausgebreitet hat. Ziel ist es nun, die Infektion wieder einzudämmen.


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