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Krebspest breitet sich weiter aus

19.05.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Heimische Krebsart im Einzugsgebiet von Lindach vor Ausrottung bedroht

KIRCHHEIM (pm). Im Trinkbach auf Höhe des Kirchheimer Teilortes Jesingen wurde im vergangenen Sommer der Ausbruch der Krebspest festgestellt. Die Krebspest befällt die heimischen Edel- und Steinkrebse, die bei uns einen der europaweit bedeutendsten Bestände aufweisen. Ausgehend vom Trinkbach stellt die Krebspest, bei der es sich um einen Eipilz aus Nordamerika handelt, eine Gefahr für alle heimischen Krebse im gesamten Einzugsgebiet der Lindach dar. Die Krankheit ist für die Krebse zu 100 Prozent tödlich und kann zur Ausrottung des gesamten Bestandes führen.

Um die Ausbreitungsgefahr einzudämmen, hat die Stadtverwaltung Kirchheim in Abstimmung mit dem Regierungspräsidium Stuttgart und dem Landratsamt Esslingen im Sommer 2019 sogenannte Krebssperren im Trinkbach errichtet. Diese sollen eine weitere Verbreitung der Pilzsporen weiter bachaufwärts verhindern. Zunächst schien dies eine erfolgversprechende Maßnahme zu sein, nachdem keine weiteren verendeten Krebse mehr entdeckt wurden.


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