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Wendlingen

Kräuter und Blumen

05.01.2013, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

WERNAU (pm). Man kann es sich kaum noch vorstellen: Die Fläche rund um das älteste Gebäude in Wernau, die 1667 erbaute Maria-Hilf-Kapelle, war bis 1980 noch ein Friedhof. Jetzt erfreuen dort im Sommer wohlriechende Kräuter und blühende Blumen die Besucher des Kleinods. Mit Ablauf des Jahres 1980 schloss Wernau den Kapellenfriedhof. Der Kapellengarten mit seinem heutigen Gesicht entstand 1992. In rund 20 Jahren ist unter den fachkundigen Händen des katholischen Frauenbunds St. Magnus ein Kräutergarten entstanden.

Der ehemalige Friedhof-Charakter der Grünanlage sollte auch für spätere Generationen erkennbar sein. Die Stadtverwaltung und der Gemeinderat zogen einen Gartenarchitekt zurate. Die Maßnahme umfasste mehrere Teilbereiche: Die Friedhofsmauer, die Kapelle, das Kriegerdenkmal und die Grünflächen. Eine Mauersanierungsfirma aus Stuttgart restaurierte die Mauer in enger Absprache mit dem Landesdenkmalamt, um den ursprünglichen Charakter der alten Gemäuer zu erhalten. Steinmetze sanierten das Kriegerdenkmal. Ein Landschaftsgärtner legte Hand an die Grünflächen: Er pflanzte sechs Linden, damit wieder sieben Bäume rund um die Kapelle stehen. Die Kapelle trägt auch den Namen „Maria zu den sieben Linden“.

Ein besonderes Schmuckstück ist der Heilkräuter- und Gewürzgarten. Damit der Kräutergarten auch weiterhin ein Schmuckstück bleibt, pflegen ihn engagierte Helferinnen des katholischen Frauenbundes St. Magnus.

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