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Wendlingen

Kontakt, der bereichernd sein kann

01.08.2015 00:00, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bürgermeister Steffen Weigel und Ulrike Seiffert, Sprecherin im AK Asyl, werben um Verständnis für die Flüchtlinge

Drei Polizeimeldungen über Unruhen unter den Wendlinger Flüchtlingen – da erschrickt manch ein alteingesessener Wendlinger. Bürgermeister Steffen Weigel und die Sprecherin des Arbeitskreises Asyl geben differenziertere Einblicke in die Situation der Flüchtlinge und derjenigen die sich, haupt- und ehrenamtlich um die Neubürger kümmern.

Zwei Flüchtlinge aus Gambia unterhielten vergangenen Dienstag im Café MultiKulti die Gäste mit Musik. Foto: sg
Zwei Flüchtlinge aus Gambia unterhielten vergangenen Dienstag im Café MultiKulti die Gäste mit Musik. Foto: sg

WENDLINGEN. Ein buntes Bild geben die Flüchtlinge in Wendlingen ab. Sie halten sich oft in der Stadtmitte auf, denn da gibt es freies WLan – eine Möglichkeit mit der Familie zu Hause Kontakt aufzunehmen. Denn wer möchte nicht mal kurz der Mama Bescheid sagen, dass man heil in Europa angekommen ist? Wer möchte nicht das Neueste aus dem eignen Dorf erfahren? Doch mancher Wendlinger findet dies merkwürdig, empfindet es vielleicht gar als Provokation. Woher haben diese Leute die teueren Mobiltelefone? Mit wem telefonieren die? – Fragen, die sich mancher Wendlinger stellt, zum Teil auch öffentlich. „Warum aber gehen die Wendlinger, die solche oder auch andere Fragen haben, nicht einfach zu den Flüchtlingen und fragen nach?“, wundert sich Ulrike Seiffert, eine Sprecherin des AK Asyl in der Lauterstadt.


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