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Wendlingen

Kompromiss bei Aussicht und Aufbauten

06.11.2010, Von Gaby Kiedaisch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Solaranlagen müssen bestimmte Höhen einhalten

Einstimmig hat der Gemeinderat für den Planentwurf für eine Änderung des Bebauungsplans Burggärten-Weinhalde votiert. Damit hat der Gemeinderat eine Änderung vom Mai dieses Jahres bestätigt, wonach Aufbauten von Anlagen zur photovoltaischen und thermischen Solarnutzung maximal 20 Zentimeter über der zulässigen Oberkante der Attika zulässig sind.

WENDLINGEN. Ursprünglich sollten maximal 40 Zentimeter genehmigt werden, nachdem aber nach der Auslegung weitere Einwände aus der Anwohnerschaft gekommen waren, wurde die Höhe durch einen Kompromiss halbiert.

Eigentlich waren auf den Flachdächern der Weinhalde gar keine Aufbauten zulässig, so waren die Bestimmungen des Bebauungplans aus den 1970er-Jahren. Damals sprach jedoch niemand über erneuerbare Energien und die entsprechenden Anlagen. Die versperrte Aussicht auf Wendlingen durch den Aufbau von Solar- beziehungsweise Photovoltaikanlagen auf dem Flachdach der Nachbarn hat Anwohner im Wohngebiet Burggärten-Weinhalde dazu bewogen, die im Bebauungsplan garantierte Aussichtslage einzufordern. Daraufhin hatte das Stadtbauamt Wendlingen den Fall überprüft und dem Gemeinderat zur Änderung des Bebauungsplans vorgelegt.


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