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Kommunen solidarisch in Sachen Verkehr

21.07.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kirchheim will mit neuer Verkehrszählung ein Lkw-Durchfahrtsverbot auf den Weg bringen

In Kirchheim wird nach den Sommerferien gezählt. Die Stadt will erfahren, wie viele Lkws täglich auf den Durchfahrtsstraßen unterwegs sind. Ziel ist es, die Brummis per Durchfahrtsverbot auf die Autobahn und die Bundesstraßen zu verweisen.

KIRCHHEIM (tb). Um den Lärm für die Bürger speziell an den Durchfahrtsstraßen in Ötlingen und Jesingen zu mindern, möchte die Stadt den Lkw-Verkehr bewusst lenken. Unnötige Lkw-Fahrten im Stadtgebiet soll es nicht mehr geben. Erstrebenswert erscheint ein Durchfahrtsverbot für Lkw über 7,5 Tonnen auf den Landesstraßen, also den Durchgangsstraßen durch Ötlingen und Jesingen, die Verbindung über Notzingen und die Straße über die Plochinger Steige nach Wernau.

Mit den umliegenden Kommunen zieht die Stadt Kirchheim in dieser Sache an einem Strang. Bürgermeister Günter Riemer pries im Technischen Ausschuss die Solidarität aller Kommunen. Gemeinsam soll erreicht werden, dass der Verkehr sich nicht jeweils in die Nachbargemeinden verlagert, sondern das Fernstraßennetz nutzt, dessen Hauptpfeiler die B 10, die B 313 und die A 8 sind.


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