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Kommen schärfere Lärmschutzwerte?

24.02.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

KÖNGEN (sg). Eine Nachricht ließ aufhorchen bei der Podiumsdiskussion mit Staatssekretär Steffen Bilger. Als Bilger vor zweieinhalb Jahren erstmals in Köngen war, ging es um den Lämschutz an der A8.

Der von vielen Köngenern vor der Adolf-Ehmann-Straße und der Ringstraße geforderte Lärmschutzwall war da bereits vom Tisch. Der geplante Ausbau der A 8 hatte diese Pläne durchkreuzt, die Gemeinde hätte für einen Lärmschutzwall keine Baugenehmigung des Regierungspräsidiums erhalten.

Bilger hatte jedoch angekündigt, dass stattdessen Flüsterasphalt zwischen Köngen und Denkendorf Entlastung bringen soll. Der ist wenigstens in Fahrtrichtung Stuttgart bereits eingebaut, die Gegenrichtung soll eigentlich dieses Jahr angegangen werden. Das Autobahnkleeblatt ist von der Asphaltsanierung noch ausgenommen, da dort der Bau der ICE-Trasse Priorität hat. Doch mit dem Ausbau der A 8 soll auch eine Lärmschutzwand kommen, wie Bilger ankündigte.

Und nun machte Bilger den lärmgeplagten Bürgern nicht nur in Köngen Hoffnung. Denn die Verkehrspolitiker im Bund diskutieren derzeit über eine Verschärfung der Lärmschutzgrenzwerte. Man habe erkannt, dass Lärm eine große Belastung sein könne. Würden einerseits die Verkehrswege ausgebaut, müsse man andererseits die davon betroffenen Bürger vor diesen Belastungen schützen, weil sonst eine gesellschaftliche Schieflage entstehe.

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