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Köngener Pfingsttreffen: Pro Gramm Silber eine Anmeldung

30.05.2020 05:30, Von Peter Dietrich — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Zwei Gottesdienste an Pfingstmontag mit Prälatin Gabriele Arnold erinnern an „80 Jahre Köngener Pfingsttreffen“

Kurz vor Pfingsten 1940 klingelte beim württembergischen Landesjugendpfarrer Manfred Müller das Telefon. Begeistert erzählte ihm der Köngener Pfarrer Eugen Stöffler, wie viele Gramm Silber die Gemeinde schon für ein neues Abendmahlsgerät gesammelt habe. Das war ein Code, man wusste ja nie, wer mithörte: Ein Gramm entsprach einer Anmeldung für das Pfingsttreffen.

Pfarrerin Ursula Ullmann-Rau freut sich auf die Gottesdienstbesucher in der Peter-und-Pauls-Kirche an Pfingstmontag. Foto: Dietrich
Pfarrerin Ursula Ullmann-Rau freut sich auf die Gottesdienstbesucher in der Peter-und-Pauls-Kirche an Pfingstmontag. Foto: Dietrich

KÖNGEN. Kamen beim ersten Treffen an Pfingsten 1940 nur 150 Mädchen zusammen, oder waren es bereits mehr als 500? Dazu gibt es verschiedene Erinnerungen. Jedenfalls wuchs das Mädchentreffen von Jahr zu Jahr, 1944 waren schon 1500 Mädchen der Einladung gefolgt. Sie kamen mit dem Fahrrad und zu Fuß nach Köngen, manche bis aus dem Remstal. Die Kirche war rappelvoll, nach dem Gottesdienst wurde die Nudelsuppe mit Fleisch im Pfarrhaus in acht Schichten eingenommen. An Pfingsten 1945, zwei Wochen nach Kriegsende, gab es das Treffen nicht mehr. Doch die Erlebnisse haben für die Jahre danach bleibende Erinnerungen hinterlassen. Schließlich hatten sowohl die Mädchen als auch deren Eltern viel Mut bewiesen.


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