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Kitagebühr ans Einkommen koppeln?

24.06.2016 00:00, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Debatte im Köngener Gemeinderat wurde auf das kommende Jahr verschoben

KÖNGEN. Schon mehrfach beschäftigte sich der Köngener Gemeinderat in der Vergangenheit auf Antrag der SPD-Fraktion mit der Überlegung, Kitagebühren an das Einkommen der Eltern zu koppeln. Im vergangenen Jahr versprach Bürgermeister Otto Ruppaner, die Auswirkungen einer solchen Gebührenerhebung untersuchen zu lassen. In der jüngsten Gemeinderatssitzung legte nun Gemeindekämmerin Astrid Peschke ihre Berechnungen vor. Allerdings sind natürlich die Berechnungen auf einer rein theoretischen Grundlage erfolgt, da keine konkreten Angaben zur Einkommensstruktur der Kita-Nutzer vorliegen. Dafür wurde auf die Erfahrungswerte der Nachbarstadt Wendlingen zurückgegriffen. Auch wurden sämtliche Betreuungsformen zur Vereinfachung zusammengefasst. Und die Betreuungsstunden wurden auf Basis einer Statistik für Zuweisungen des Finanzausgleichsgesetzes hochgerechnet.

Astrid Peschkes Berechnungen zeigen zwar tatsächlich eine deutliche Steigerung der Gebühren für die oberen Einkommensbereiche zugunsten der niederen Einkommensklassen. Allerdings merkte die Kämmerin an, dass nicht klar sei, wie sich eine solche Gebührenstaffelung auf das Buchungsverhalten auswirkt.


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