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Kirche mit mehr EU-Ausländern

27.01.2017 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Erste Migrationslotsen für muttersprachliche Gemeinden

WENDLINGEN (pm). In einem Pilotprojekt hat die Diözese Rottenburg-Stuttgart zum ersten Mal sogenannte „Migrationslotsen“ ausgebildet. Ehrenamtliche aus den Gemeinden für Katholiken anderer Muttersprachen (GKaM) sollen künftig als Lotsen für ihre eigenen Landsleute Brücken bauen zwischen den Kulturen; die Zahl der Katholiken in diesen Gemeinden steigt seit Jahren. Am kommenden Samstag, 28. Januar, sendet der Dekan des Dekanats Esslingen-Nürtingen, Paul Magino, die ersten elf ausgebildeten Migrationslotsen in Wendlingen aus.

Es vergehe keine Woche, in der er nicht um Rat und Unterstützung gebeten werde, oft direkt aus dem Ausland, sagt der beauftragte Pastoralreferent für die italienisch-katholischen Gemeinden in Waiblingen, Kirchheim und Nürtingen, Thomas Raiser. Neben Flüchtlingen aus Kriegs- und Krisengebieten kämen vermehrt Migranten aus Europa nach Deutschland, die hier für sich und ihre Familie Heimat suchten, sagt Raiser. „Eine erste Anlaufstelle für diese Migranten sind häufig die muttersprachlichen katholischen Gemeinden“, so Raiser, der seit über zwölf Jahren in dieser Funktion agiert und selbst Italienisch spricht.


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