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Kinder mit geklauter Kindheit

27.10.2017 00:00, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Kinderrechtsexperte Benjamin Pütter vom Hilfswerk „Sternsinger“ sprach in Köngen über die Auswirkung von Kinderarbeit

Kinderarbeit – eigentlich sollte sie der Vergangenheit angehören. Dies ist jedoch mitnichten der Fall, wie Benjamin Pütter berichtet. Er ist für das katholische Kinderhilfswerk „Sternsinger“ beispielsweise in Indien und Pakistan unterwegs, um Kinderarbeit zu dokumentieren. Am vergangenen Donnerstag machte er Station im katholischen Gemeindehaus in Köngen.

Kinder arbeiten in Indien in Steinbrüchen – Knochenarbeit. Die Steine landen als Grabsteine auch auf dem deutschen Markt. Foto: Pütter
Kinder arbeiten in Indien in Steinbrüchen – Knochenarbeit. Die Steine landen als Grabsteine auch auf dem deutschen Markt. Foto: Pütter

KÖNGEN. Nein, wenn Kinder regelmäßig Zeitungen oder Prospekte austragen und damit ihr Taschengeld aufbessern, hat das mit Kinderarbeit nichts zu tun. Wenn Kinder entführt oder von den Eltern verkauft, fern von Zuhause an einen Knüpfstuhl angekettet werden und zwölf Stunden oder länger Teppiche knüpfen müssen, dann kann man allerdings mit Fug und Recht von Kinderarbeit sprechen. Oder von Sklaverei.


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