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Wendlingen

Keuler und das Groteske des Alltags

18.07.2015, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Kabarettist Uli Keuler war am Donnerstagabend im Treffpunkt Stadtmitte zu Gast

Uli Keuler: Ist der Herd überhaupt in der Lage, Speisen zu erwärmen? Foto: Just

WENDLINGEN. Uli Keuler in Wendlingen – das ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Heimspiel. Und so konnte sich der 62-jährige Kabarettist einer treuen Zuhörerschaft sicher sein. Am Donnerstag trat Keuler im Treffpunkt Stadtmitte auf. Nicht nur wegen des Wendlinger Jubiläums, das gerade gefeiert wurde, wie die Leiterin der Stadtbücherei, Christiane Ehmann sagte, sondern auch wegen des 35. Geburtstages der Stadtbücherei.

Schon der erste Sketch hat etwas sehr Vertrautes. Die Nervensäge am Fahrkartenschalter. „Zwei Erwachsene, neun Kinder, nach Dinkelsbühl.“ Oder waren es neun Erwachsene und zwei Kinder? Nach Rothenburg ob der Tauber? Und welcher Tarif ist denn jetzt der günstigste? Der Come-together-Fahr-und-Spar- Tarif oder doch der Reise-nach-Jerusalem-Tarif? Keuler versteht es meisterlich, eine auch im wahren Leben schon ziemlich komödiante Situation schließlich vollends ins Absurde weiterzudrehen.


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