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„Keine vernünftige Alternative“

14.11.2012 00:00, Von Gaby Kiedaisch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gemeinde Köngen schließt neuen Stromkonzessionsvertrag mit EnBW ab

KÖNGEN. Die anstehende Neuvergabe der Konzession für das Stromnetz zum 1. Januar 2013 hat landauf landab in den Kommunen zu intensiven Diskussionen geführt. So auch in der Gemeinde Köngen. Die Beteiligung an einem Regionalwerk war optional im Gemeinderat diskutiert worden. Doch, wie das veraltete Stromnetz in den USA nach der jüngsten Naturkatastrophe gezeigt habe, führen solche Privatisierungsambitionen nach Ansicht von Bürgermeister Hans Weil „in eine Sackgasse“. „Wir gehören geteert und gefedert, wenn wir ein funktionsfähiges Netz versuchen zu zerstückeln.“

In der Gemeinderatssitzung am Montag erläuterte Bürgermeister Weil vor dem Gremium, weshalb die Gemeinde bei der Neuvergabe sich weiterhin für die Energie Baden-Württemberg (EnBW) entscheiden wolle. Denn der einzige Mitbewerber, die Teckwerke in Kirchheim, haben aus seiner Sicht nicht darstellen können, weder ökologisch noch preislich, wo die Vorteile bei einer Neuvergabe mit ihnen liegen. „Diese Signale haben wir nirgends entdeckt“, sagte Weil, zumal die EnBW weitere Sonderkonditionen – wie beim Kündigungsrecht der Gemeinde, und die Möglichkeit, auch später andere Beteiligungsmodelle eingehen zu können – zugesteht. „Es gibt deshalb keine vernünftige Alternative zur EnBW“, stellte der Bürgermeister fest.


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