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Keine Geschenke für den Schulträger

18.12.2020 05:30, Von Andreas Pflüger — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Mit Verweis auf einen alten Vertrag lehnten die Umlandgemeinden eine Kostenbeteiligung ab

WERNAU. Für gewöhnlich werden nicht erst an Heiligabend, sondern bereits im Advent unter guten Bekannten kleine Aufmerksamkeiten ausgetauscht. Wer in Plochingen allerdings darauf gehofft hatte, dass die Umlandgemeinden doch noch ein vorweihnachtliches Geschenk auspacken könnten, indem sie sich an den Kosten für die Sanierung und die Erweiterung des städtischen Gymnasiums beteiligen, wurde enttäuscht. Stattdessen stellten die Bürgermeister aus Altbach, Deizisau, Hochdorf, Lichtenwald, Reichenbach und Wernau in einem Pressegespräch klar, dass sie – Stand jetzt – keine rechtliche Verpflichtung sehen, dem Schulträger finanziell zur Seite zu springen.

Zugegebenermaßen ist die Summe, die von der Plochinger Verwaltung errechnet wurde, alles andere als eine „kleine Aufmerksamkeit“. Von den Gesamtkosten, die sich inklusive des gymnasialen Anteils für eine neue Mensa auf 53 Millionen Euro belaufen, sollen die sechs Nachbarkommunen zusammen rund 24,5 Millionen Euro übernehmen. Errechnet wurden die jeweiligen Beträge – zwischen 1,5 Millionen Euro für Lichtenwald und 6,7 Millionen für Wernau – anhand des prozentualen Anteils der Schülerschaft aus den jeweiligen Städten und Gemeinden.


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