Wendlingen

Kein Weltfriede ohne Religionsfreiheit

24.12.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gastbeitrag von Markus Grübel (CDU), Bundesbeauftragter für weltweite Religionsfreiheit

„Frieden auf Erden!“, das ist die christliche Weihnachtsbotschaft. Friede - das ist auch der Gruß aller Juden weltweit im hebräischen „Schalom!“. Und nichts anderes ist gemeint, wenn Menschen sich in arabischer Sprache grüßen: „Salam aleikum!“, zu Deutsch: „Friede sei mit Euch!“. Und wer es mit dem Dalai Lama hält, der kennt dessen buddhistische Botschaft: „Die Liebe und das Mitgefühl sind die Grundlagen für den Weltfrieden – auf allen Ebenen.“

Wenn wir in die Welt schauen, sind viele versucht zu sagen: Kaum zu glauben, dass die Weltreligionen so sehr für Frieden auf Erden sind. Es herrscht so viel Unfrieden in der Welt! Und sind dabei nicht gerade die religiösen Menschen im äußersten unfriedlichen Einsatz ganz vorne mit dabei?

Versuchen nicht Extremisten Gott gleichsam aus dem Himmel herabzuzerren und ihren allzu irdischen Interessen dienstbar zu machen? Können Religionsführer Gott die Ehre geben, solange sie für Unfrieden auf der Erde sorgen? Nicht zuletzt um das friedfertige Potenzial der Religionen zu fördern, hat die Bundesregierung im Jahr 2018 das Amt eines Beauftragten für weltweite Religionsfreiheit geschaffen.


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