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Wendlingen

Kaplan Albert kehrt auf das Klosterareal zurück

21.08.2012 00:00, Von Andreas Volz — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Auf Initiative des Kirchheimer Verschönerungsvereins wurde eine Grabplatte aus dem 15. Jahrhundert versetzt

Mit einer kleinen Feierstunde wurde die „Heimholung“ eines Kirchheimer Klosterkaplans begangen. Natürlich ging es nicht um den Kaplan selbst, sondern um seine Grabplatte. Und außerdem hat die Platte auch nie die Kirchheimer Gemarkung verlassen. Aber immerhin ist sie jetzt vom Waldfriedhof auf das einstige Klosterareal zurückgekehrt.

KIRCHHEIM. Zum Beginn der Veranstaltung am Finanzamt hat Kirchheims Stadtarchivar Dr. Roland Deigendesch ausdrücklich dem Verschönerungsverein Kirchheim gedankt, der nicht nur den Anstoß für die Rückführung der Grabplatte gegeben, sondern auch die Mittel dafür zur Verfügung gestellt hatte. Im Namen des Verschönerungsvereins sagte der stellvertretende Vorsitzende Dr. Christoph Miller, dass das Klosterareal durch dieses „bedeutende Kulturdenkmal“ bei künftigen Stadtführungen eine Aufwertung erfahre. Auf dem Waldfriedhof sei die Grabplatte kaum öffentlich wahrgenommen worden. Dafür habe sie nun am Finanzamt einen „würdigen Ort“ gefunden. Der Kaplan des einstigen Dominikanerinnenklosters, an den die Grabplatte erinnert, sei durch die neuerliche Umsetzung des Steins „heimgeholt“ worden.

Erleichterung beim Steinmetz, dass die Umsetzung gelungen ist


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