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Jugendliche und Umwelt im Fokus

24.01.2019 00:00, Von Gaby Kiedaisch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Fraktionen im Wendlinger Gemeinderat sind sich bei sozialen Themen und beim Klimaschutz überraschend einig

Nachdem vor Weihnachten Bürgermeister Weigel den Haushaltsplanentwurf 2019 eingebracht hat, waren am Dienstag die Fraktionen im Wendlinger Gemeinderat dran mit ihren Stellungnahmen zum Haushalt. In einem sind sich die Fraktionen durch die Bank einig: sie tragen die mit der Haushaltsrede eingebrachten Investitionen ausnahmslos mit.

Die Fraktionsvorsitzenden des Wendlinger Gemeinderats: (von links) Ansgar Lottermann (SPD), Ursula Vaas-Hochradl (Grüne), Alois Hafner (CDU) und Werner Kinkelin (FWV).  Foto: Kiedaisch
Die Fraktionsvorsitzenden des Wendlinger Gemeinderats: (von links) Ansgar Lottermann (SPD), Ursula Vaas-Hochradl (Grüne), Alois Hafner (CDU) und Werner Kinkelin (FWV). Foto: Kiedaisch

WENDLINGEN. Eine unterschiedliche Bewertung des Überschusses im Ergebnishaushalt in Höhe von einer Million Euro haben die Christdemokraten. Sie befürchten, so ihr Fraktionsvorsitzender Alois Hafner, dass ohne massive Einsparungen im Ergebnishaushalt ein strukturelles Defizit entsteht, falls die seit einigen Jahren hohe Gewerbesteuer auf „ein normales Maß zurückgeht“. Dazu griff Hafner Bürgermeister Weigels Hinweis zu den zusätzlich zu erwirtschaftenden Abschreibungen von 400 000 Euro aus Investitionen im letzten Jahr auf. Im Hinblick auf die weiteren geplanten Investitionen der nächsten Jahre, die laut Hafner gut 20 Millionen Euro erreichen könnten, sieht er auf Dauer den Ergebnishaushalt bedroht. Als negative Entwicklung nannte er die in den letzten acht Jahren verdoppelten Personalkosten bei der Stadtverwaltung, die „der Ergebnishaushalt in normalen Jahren nie hergeben“ könne. Deshalb will die CDU-Fraktion im Zuge der Haushaltsberatungen der halben Sekretariats-Stelle im Bauhof und Wasserwerk nicht zustimmen. Als weitere Steigerungsrate, die es in Sachen Ergebnishaushalt im Auge zu behalten gelte, nannte er die Kreisumlage, die auch angesichts des geplanten Neubaus des Landratsamts, so Hafner, weiter steigen werde.


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