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Jugendbeteiligung: Wie kann’s funktionieren?

18.10.2017 00:00, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bürgermeister im Wahlkreis Kirchheim informieren in Köngen sich darüber wie Jugendliche Lokalpolitik gestalten können

KÖNGEN. „Kinder an die Macht“ sang Herbert Grönemeyer schon 1986. Doch die Beteiligung Jugendlicher an Entscheidungen, die in einer Stadt oder Gemeinde getroffen werden und die Lebenswelt genau dieser Gruppe betreffen, ist heute nur unwesentlich größer als 1986. Am Montagnachmittag kamen deswegen viele Bürgermeister aus dem Wahlkreis Kirchheim, darunter Steffen Weigel aus Wendlingen und Otto Ruppaner aus Köngen, und viele Vertreter aus der Jugendarbeit im Köngener Jugendhaus Trafo zusammen, um sich darüber auszutauschen, wie eine institutionalisierte Jugendbeteiligung gelingen kann. Eingeladen hatte der Kirchheimer Landtagsabgeordnete Andreas Kenner (SPD).

Kenner strich vor allem heraus, dass die Novellierung des Paragraphen 41a der Gemeindeordnung, in dem die Beteiligung von Jugendlichen und Kindern festgelegt ist, ein positives Signal seitens des Gesetzgebers bedeutet. Es verpflichtet nämlich die Kommunen nun, Kinder und Jugendliche an Vorhaben zu beteiligen, die deren Interessen berühren. Und dafür muss die Kommune geeignete Beteiligungsverfahren entwickeln.


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