Wendlingen

Infoabend über Demenz

22.06.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

KIRCHHEIM (pm). Was tun, wenn die Vergesslichkeit den Alltag bestimmt – und immer weniger so ist, wie es einmal war? Die Diagnose Demenz ist oftmals der Beginn einer Zeit, die für die Betroffenen vom Erleben des langsam voranschreitenden Verlusts der geistigen Fähigkeiten geprägt ist. Für sie ist es wichtig, sich frühzeitig mit der Erkrankung auseinanderzusetzen, um den Prozess durch eine rechtzeitige und gezielte Medikation zu verlangsamen und sich mit Vorsorgemaßnahmen zu beschäftigen. Vor allem solange die Betroffenen noch zu Hause wohnen, stellt der Umgang mit der demenziellen Veränderung besonders für die Angehörigen meist eine große Herausforderung im Alltag dar. Konfrontiert mit plötzlichen Aggressionen, ständigen Wiederholungen oder der Angst, der/die Demenzkranke könnte vergessen, den Herd auszuschalten oder nachts unbemerkt die Wohnung verlassen, kommen sie schnell an ihre Belastungsgrenzen.

Die Situation wird für beide Seiten weniger belastend, wenn man zum einen über das Krankheitsbild gut informiert ist und zum anderen die alltäglichen Kommunikations- und Handlungsabläufe an die Situation angepasst werden. Auch Hilfen von Einrichtungen, Diensten und Beratungsstellen können sehr entlastend für alle Beteiligten sein.


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