Wendlingen

In Wendlingen und Oberboihingen waren 172 Sternsinger unterwegs

08.01.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Am Dreikönigstag überraschte der Friedensengel die Gottesdienstbesucher mit seiner Anwesenheit. Er hätte gehört, dass unzählige Kinder und Jugendliche als Friedensbringer unterwegs gewesen seien. Tatsächlich waren in Unterboihingen und Wendlingen 115 und in Oberboihingen 57 Jungen und Mädchen im Alter zwischen fünf und 26 Jahren wieder als Sternsinger unterwegs. Unter dem Motto „Frieden – im Libanon und weltweit!“ setzten sich die Sternsinger für Frieden und Gerechtigkeit ein und brachten den Segen zu den Menschen und in die Häuser. Unterstützt wurden sie von über 100 Helfern. Fragt man die Kinder und Jugendlichen, warum sie, oft schon viele Jahre, bei den Sternsingern mitmachen, sind die Prioritäten ganz klar: „Ich will anderen Kindern helfen und den Segen bringen!“, „Weil es Spaß macht und ich meine Freunde treffe“, „Am Schluss gibt es viele Süßigkeiten“ und „Das Essen ist immer so lecker!“. Da wundert es nicht, wenn in Oberboihingen über 300 Fischstäbchen verputzt wurden und es in Wendlingen-Unterboihingen Kinder gibt, die sich schon jetzt auf das leckere Hähnchencurry im nächsten Jahr freuen. Dass die Sternsingeraktion Kreise zieht, ist auch daran zu erkennen, dass erneut zwei Feuerwehr-Fahrzeuge sowie ein Malteser-Bus und das Fahrzeug der DLRG die Aktion begleiteten. Besondere Einsätze, wie die Unterstützung der Sternsinger in Unterensingen durch die Wendlinger und das Singen im Krankenhaus in Nürtingen durch die Oberboihinger sind selbstverständlich. War man dann zur „Rückkehrzeit“ der Gruppen im Gemeindehaus, konnte man sehen und vor allem hören, welche Energie diese tolle Aktion freisetzt. Die Vorbereitungen begannen schon im Herbst. Der Dank gilt vor allem aber all jenen, die den Sternsingern ihre Türen, Herzen und ja, auch die Geldbeutel geöffnet haben. Durch den Einsatz aller kam so die unglaubliche Spendensumme von über 28 000 Euro zusammen, die jetzt Kindern auf der ganzen Welt zugutekommt. Es freuen sich schon alle auf die nächste Sternsingeraktion. pm/Foto: Forcht

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